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Manch einer hat sein N900 mit zahlreichen Media-Dateien wie mp3 bestückt (bei mir sind es über 5.000). Wer will, kann im Heimnetzwerk über Clienten darauf zugreifen, um sie abzuspielen. Dafür muss das N900 mit einer kleinen Software in einen DLNA-Media-Server verwandelt werden. So ein Server gibt die Dateien für den Zugriff frei. Für diesen Zugriff braucht es im Netzwerk dann einen DLNA-fähigen Clienten (z.B. Fernseher, Computer oder Sat- bzw. Kabel-Receiver). Die heute gängige Hardware sollte e...

N900 als DLNA Media-Server

Manch einer hat sein N900 mit zahlreichen Media-Dateien wie mp3 bestückt (bei mir sind es über 5.000). Wer will, kann im Heimnetzwerk über Clienten darauf zugreifen, um sie abzuspielen. Dafür muss das N900 mit einer kleinen Software in einen DLNA-Media-Server verwandelt werden. So ein Server gibt die Dateien für den Zugriff frei. Für diesen Zugriff braucht es im Netzwerk dann einen DLNA-fähigen Clienten (z.B. Fernseher, Computer oder Sat- bzw. Kabel-Receiver). Die heute gängige Hardware sollte eigentlich durchgehend DLNA-fähig sein.

Die einfachste Variante ist die Nutzung von MiniDLNA. Diese App ist schön aufgebaut und sehr leicht einzurichten. Problem: Zumindest bei mir funktioniert sie nicht richtig. Nur ein Bruchteil der freigegebenen Ordner werden in meinem Clienten sichtbar. Als Alternative bietet sich Fuppes an. Diese App zu installieren und einzurichten ist jedoch mit etwas Fummelarbeit verbunden. Wie das geht, wird hier nun Schritt für Schritt beschrieben. Auch der Laie bekommt es hin, wenn er sich an den folgenden Text hält. Die Apps Leafpad und rootsh müssen dafür bereits auf dem N900 installiert sein.

Die Fuppes-Installationsdatei fuppes_0.660-1_armel.deb wird hier runtergeladen und am besten im Hauptpfad des N900 abgelegt ("MyDocs"). Anschließend den Terminal öffnen und folgende Befehle der Reihe nach eingeben: sudo gainroot [Enter], cd /home/user/MyDocs [Enter], dpkg -i fuppes_0.660-1_armel.deb [Enter], apt-get -f install [Enter]. Nun Handy neu starten, Terminal wieder öffnen und folgenden Befehl eingeben: sudo gainroot [Enter], leafpad /home/user/.fuppes/fuppes.cfg [Enter]. Leafpad zeigt dann etwas, was so ähnlich wie hier aussieht:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<fuppes_config version="0.7.2.3">
   <shared_objects>
       <dir>/media/mmc1/MusikExt</dir>
       <dir>/home/user/MyDocs/MusikInt</dir>
   </shared_objects>
   <network>
       <!--empty = automatic detection-->
       <interface>192.168.178.21</interface>
       <!--empty or 0 = random port-->

Nur drei Zeilen sind von Bedeutung. <dir>/media/mmc1/MusikExt</dir> ist der Hauptpfad der Speicherkarte mit der Freigabe des Ordners "MusikExt". Die Zeile <dir>/home/user/MyDocs/MusikInt</dir beschreibt den Ordner "MusikInt" im Hauptpfad des internen Speichers. Hier sind also die Order zu definieren, welche Fuppes für Clienten freigeben soll. Natürlich kann auch ein dritter Ordner angelegt oder generell einfach nur "MyDocs" freigegeben werden. Bei <interface>192.168.178.21</interface> gilt es nun, die Netzwerk-IP-Adresse des N900 einzutragen. Fuppes kann da sehr zickig sein. Daher sollte dem N900 vorher im Netzwerk eine feste IP-Adresse zugewiesen werden. Bei vielen Fritz!Boxen von AVM geht das spielend leicht direkt über den WLAN-Rooter. Wenn alles erledigt ist, muss man die Änderungen noch speichern.

Nun wird Fuppes zum ersten Mal über das Terminal mit dem Befehl /opt/bin/fuppes gestartet. Ratsam wäre, sich dafür mit cmd Shortcuts einfach einen Button auf das Display des N900 zu legen:

Wenn Fuppes gestartet ist, erwartet uns zunächst das (stürzt Fuppes beim Start gleich ab, gibt es ein Problem mit der IP-Adresse!):

Bevor es losgehen kann, einmal u [Enter] eingeben und warten. Jetzt stellt Fuppes die Datenbank zusammen. Ist Fuppes damit fertig, noch einmal a [Enter] für die Freigabe drücken. Wird Fuppes später erneut gestartet, muss beides nur dann wiederholt werden, wenn Dateien in den freigegebenen Ordern verändert wurden. Und jetzt kann es losgehen. Der Kabel-Receiver Vantage VT-1C+ ist hier der Client im Netzwerk und greift auf das N900 zu:

Das funktioniert absolut perfekt! Wer sein N900 also ausmustern will, kann es auch einfach als Media-Server im Netzwerk betreiben. Schließlich haben einige am N900 sogar schon externe Festplatten laufen lassen. Für HD-Filme wird das Teil aber sicherlich zu langsam sein.

Wie Musikdateien für das N900 und andere Nokia-Geräte mit einem Album-Cover unter Windows verknüpft werden können, wurde auf  OpenSmartPad bereits beschrieben. Hier folgt die Anleitung für das Linux-Betriebssystem Ubuntu. Wem die Bilder im Text zu klein sind, findet unten größere Versionen in der Bildergalerie.

Wer seine Musik-Dateien wie hier beschrieben bearbeitet, sollte das Cover übrigens auch beim Abspielen unter Ubuntu sehen.

Erster Schritt: CD einlesen mit "XCFA"

Im "Ubuntu-Software-Center" fi...

Album-Cover für N900 Media-Player unter Ubuntu (Linux) erstellen

Wie Musikdateien für das N900 und andere Nokia-Geräte mit einem Album-Cover unter Windows verknüpft werden können, wurde auf OpenSmartPad bereits beschrieben. Hier folgt die Anleitung für das Linux-Betriebssystem Ubuntu. Wem die Bilder im Text zu klein sind, findet unten größere Versionen in der Bildergalerie.

Wer seine Musik-Dateien wie hier beschrieben bearbeitet, sollte das Cover übrigens auch beim Abspielen unter Ubuntu sehen.

Erster Schritt: CD einlesen mit "XCFA"

Im "Ubuntu-Software-Center" finden sich viele CD-Ripper, mit denen Songs zu Handy tauglichen Dateien gewandelt werden können. Die Wahl sollte auf "X Convert File Audio" (XCFA) fallen. Das Programm wartet mit einer Vielfältigkeit auf, die kein freies Windows-Programm liefert. Nach dem Öffnen erwartet uns das:

Hier sollte zunächst unter "Zielverzeichnis der Datei(en)" der Pfad eingestellt werden, in dem XCFA die zu erstellenden Dateien ablegen soll. Am ehesten bietet sich "Musik" an. Anschließend sind die Einstellungen für die zu erstellende Musikdateiqualität vorzunehmen. Dafür klickt man auf "Einstellungen":

Das dargestellte Beispiel zeigt die Einstellungen für MP3-Dateien (Klick auf "MP3") in der bestmöglichen Klangqualität. Schließlich ist unser N900 ein Highend-Smartphone mit viel Speicherplatz. Wer andere Dateitypen generieren möchte, wählt die entsprechende Konfiguration. Danach wechselt man mit einem Klick auf "CD" (oben links) wieder ins Startfenster, legt die CD ein und betätigt "Einlesen". XCFA gleicht die CD bei bestehender Internetverbindung mit der "freedb"-Datenbank ab und liest die relevanten Daten - falls vorhanden - automatisch ein. Das geht absolut fix. Damit es später im Media Player des N900 kein Durcheinander gibt, ist es von Vorteil, in das Feld "Album" am Anfang noch einmal zusätzlich den Namen der Band einzufügen. Wer alle Songs nach MP3 konvertieren möchte, klickt zu deren Auswahl nun einfach auf "MP3".

Mit einem Klick auf "Rippen" startet die Erstellung der MP3-Dateien:

Zweiter Schritt: Cover im Internet suchen

Dann sucht man das richtige Cover über Google. Alternativ kann man auch Amazon nehmen. Denn dort sind die Cover mit 300x300 dpi hinterlegt und haben jeweils eine Dateigröße von etwa 25 kb. Das reicht völlig! Das Bild sollte mit dem Namen "front" in dem Ordner abgespeichert werden, in dem „XCFA“ die entsprechenden MP3-Files abgelegt hat.

Dritter Schritt: Cover mit MP3-Dateien verknüpfen

Nun starten wir EasyTAG, welches sich ebenfalls über den "Ubuntu-Software-Center" installieren lässt. Keine Angst, das Programm ist zwar sehr mächtig, aber um das Cover des Tonträgers mit den MP3-Dateien zu verbinden, braucht es nur Sekunden. Zunächst wählen wir den Ordner mit den erstellten MP3-Dateien aus und markieren diese:

Dann wählen wir rechts "Pictures" aus, klicken auf das darunter liegende grüne Kreuz und wählen das hinterlegte Bild "front.jpg". Wichtig: Damit das Bild mit allen Dateien verknüpft wird, muss nun der kleine rechts liegende Punkt (siehe Maus-Pfeil in den beiden folgenden Bildern) angeklickt werden:

Jetzt drücken wir das oben in der Menü-Leiste liegende Symbol für "Speichere Datei(en)". Nun sind die MP3-Dateien fertig. Weiter geht es hier unter "Vierter Schritt".

Und wer wissen will, was für eine herrliche Musik ich für diese Ubuntu-Anleitung gerippt habe, kann den Song "Beyond The Doom" von "Veni Domine" auf Youtube hören.

Manchmal kommt es vor, dass ein N900 doch tatsächlich auf einen Apple-Rechner trifft. Um beides halbwegs zu harmonisieren, sollten zumindest die Kontakte und Kalendereinträge synchronisierbar sein.

Voraussetzung ist die Installation von „iSync“ und des speziellen N900-Treibers "N900 iSync Plugin" auf dem Apple-Rechner. Doch schon bei „iSync“ beginnt das eigentliche Problem. Offenbar wird es von Apple nicht mehr unterstützt, denn ein Download ist hier...

N900 mit Apple-Rechner synchronisieren

Manchmal kommt es vor, dass ein N900 doch tatsächlich auf einen Apple-Rechner trifft. Um beides halbwegs zu harmonisieren, sollten zumindest die Kontakte und Kalendereinträge synchronisierbar sein.

Voraussetzung ist die Installation von „iSync“ und des speziellen N900-Treibers "N900 iSync Plugin" auf dem Apple-Rechner. Doch schon bei „iSync“ beginnt das eigentliche Problem. Offenbar wird es von Apple nicht mehr unterstützt, denn ein Download ist hier nicht mehr möglich. Nur ältere Apple-Betriebssysteme haben das Tool an Bord, aktuelle wie "Lion" nicht. Möglicherweise will Apple so Anreize schaffen, auf iPhones umzusteigen. Linux-orientierte N900-Besitzer lehnen das selbstverständlich ab und greifen zu anderen Lösungen. Wem das zu kompliziert ist, der läßt Google folgende Worte suchen: Frechheit iSync aber trotzdem nachträglich installieren und nutzen. Etwas einfacher verhält es sich mit dem "N900 iSync Plugin". Den gibt es bei Maemo.org.

Auch wenn es einigen schwerfallen mag, nun muss der Linux-Bolide N900 per USB-Kabel an den Apfel angeschlossen werden. Als Modus wählen wir "PC Suite". Danach öffnen wir iSync ...

... nehmen alle notwendigen Einstellungen vor und klicken auf den "Geräte-Sync"-Button. In der Praxis geht das sehr flott. Im Test benötigte der Prozess nur wenige Sekunden, um rund 700 Kontakte und zahlreiche Kalendereinträge vom N900 auf den Apple zu übertragen - und zwar fehlerfrei.

Drei Möglichkeiten bietet das N900, um einen Computer mit dem Internet zu verbinden. Zum einen können wir das N900 in einen WLAN Router verwandeln, das funktioniert z.b. mit Freeware wie „Qt Mobile Hotspot“ oder dem kostenpflichtigen „JoikuSpot“. Jedoch nutzen beide nur die unsichere WEP-Verschlüsselung. Daher sollte das N900 nur zur Not so eingesetzt werden. Schon deshalb, weil das N900 zumindest mit „JoikuSpot“ sehr warm wird und den Akku leers...

N900 als Bluetooth-Modem unter Windows

Drei Möglichkeiten bietet das N900, um einen Computer mit dem Internet zu verbinden. Zum einen können wir das N900 in einen WLAN Router verwandeln, das funktioniert z.b. mit Freeware wie „Qt Mobile Hotspot“ oder dem kostenpflichtigen „JoikuSpot“. Jedoch nutzen beide nur die unsichere WEP-Verschlüsselung. Daher sollte das N900 nur zur Not so eingesetzt werden. Schon deshalb, weil das N900 zumindest mit „JoikuSpot“ sehr warm wird und den Akku leersaugt. Schnell und absolut sicher ist die Nutzung des N900 als USB-Modem unter Windows. Dafür muss eine der Nokia Suiten installiert sein. Bei einer USB Verbindung stört dann halt das Kabel. Eine nicht ganz so schnelle, dafür aber kabelfreie, stromsparende und überdies sichere Methode ist die Nutzung des N900 als Bluetooth-Modem. Dieses Verfahren wird „Tethering“ genannt. Um unter Windows über das N900 eine Bluetooth-Internetverbindung herzustellen, sind eigentlich nur wenige Schritte notwendig:

1. „Nokia PC Suite“ unter Windows installieren

„Tethering“ wird von „Nokia Suite“ und „Ovi Suite“ nicht unterstützt. Daher muss „Nokia PC Suite“ beispielsweise in der Version „7.1.62.1“ unter Windows installiert werden.

2. App „Bluetooth DUN“ aufs N900 aufspielen

Die App „Bluetooth DUN“ aktiviert „Tethering“ im N900 und liegt im Katalog „Extras“.

Wer diesen nicht auf seinem N900 installiert hat, öffnet über den original N900-Browser einfach diesen Link. Danach sollte die App im Programmmanager nach Auswahl von „Herunterladen“ auftauchen.

Ein Neustart des Handys ist nach der App-Installation notwendig.

3. N900 mit Computer per Bluetooth koppeln

Bluetooth muss am Computer und am N900 aktiviert werden (beim N900 erfolgt das unter „Einstellungen“). Für die erste Kopplung muss das N900 „sichtbar“ sein.

Dann unter Windows in der Bluetooth-Funktion „Gerät hinzufügen“ ausführen und den Anweisungen folgen.

Nach der erfolgreichen „Kopplung“ ist es hilfreich, in den „Blutooth“-Einstellungen des N900 die eingerichtete Verbindung mit dem Computer als „vertrauenswürdig“ zu definieren. Anschließend kann man in den Bluetooth-Einstellungen des N900 die Option „sichtbar“ wieder deaktivieren. Ist alles so eingestellt, stellt der Computer ab jetzt immer automatisch eine Bluetooth-Verbindung mit dem N900 her, wenn Bluetooth bei beiden Geräten aktiviert ist. Hinweis: Extra Bluetooth-Programme wie „Widcomm“ sind unter Windows nicht notwendig, teilweise sogar störend. Es reicht völlig, die Windows eigenen Treiber automatisch vom System installieren zu lassen.

4. Internetverbindung herstellen

„Nokia PC Suite“ öffnen und unter „Einstellung“ > „Verbindungen Verwalten“ nun „Bluetooth“ aktivieren.

Anschließend „Internetverbindung herstellen“ in „Nokia PC Suite“ öffnen, auf das Schraubenschlüssel-Symbol klicken ...

... das vorgeschlagene Bluetooth-Modem akzeptieren, dann den Netzanbieter auswählen ...

... und die Verbindung herstellen:

„Nokia PC Suite“ merkt sich übrigens immer die zuletzt gewählte Einstellung für jede Verbindungsart. Das alles muss also nur einmal eingerichtet werden. Wer zusätzlich zur Bluetooth-Verbindung eine Online-Verbindung mit dem Handy unterhält, halbiert den Datendurchsatz. Daher sollte die Online-Verbindung des Handys am besten deaktiviert werden.

5. Allgemeiner Hinweis

Es kann Anbieter geben, die „Tethering“ unterbinden. Zumindest war das mal so. Ansonsten immer an die Kosten denken. Wer keine Internet-Flat hat, muss sonst tief in die Tasche greifen.

Update 7.2.2012: Problem mit "Linux Kernel for Power User" neu gelöst (siehe Punkt 4)

Mit BackupMenu lassen sich spielend leicht Images vom N900 anfertigen. Wird das N900 mal zerschossen (nichts geht mehr), ist der letzte gesicherte Zustand damit einfach zu restaurieren. Ebenso kann es nicht schaden, die "BackupMenu"-Dateien zusätzlich auf der Speicherkarte und sogar auf dem PC abzulegen. Sicher ist nun mal sicher.

Ein klein wenig schwieriger ist es,...

N900-Image auf neues N900 übertragen

Update 7.2.2012: Problem mit "Linux Kernel for Power User" neu gelöst (siehe Punkt 4)

Mit BackupMenu lassen sich spielend leicht Images vom N900 anfertigen. Wird das N900 mal zerschossen (nichts geht mehr), ist der letzte gesicherte Zustand damit einfach zu restaurieren. Ebenso kann es nicht schaden, die "BackupMenu"-Dateien zusätzlich auf der Speicherkarte und sogar auf dem PC abzulegen. Sicher ist nun mal sicher.

Ein klein wenig schwieriger ist es, mit Hilfe von "BackupMenu" ein neues N900 so einzurichten, dass es wie das "alte" aussieht. Manchmal ist das aber notwendig. Schließlich kann ein N900 auch mal kurz davor stehen, abzunippeln. Und dann muss ein neues her. Andere leiden unter N900-Verlustängsten und legen sich daher ein oder – noch besser – gleich zwei als Ersatz auf Halde. Denn weit und breit gibt es ja kein besseres Handy.

Wie man sein altes N900 auf einem anderen N900 wiederbelebt, wird hier - ohne Gewähr - nun beschrieben. Vorausgesetzt wird eine vorhandene Datensicherung mit "BackupMenu" (siehe Link oben).

1. "BackupMenu" reicht nicht

Wir schließen das "alte" N900 per „Massenspeichermodus“ am PC an, wählen die oberste Ebene der internen N900-Festplatte und kopieren alle Daten, die keinen ". " vor dem Ordernamen haben:

Dieses Procedere bietet sich schon deshalb an, weil so alle relevanten Daten auf dem PC gesichert werden.

2. Neues N900 vorbereiten

Ist das neue N900 wirklich nagelneu, kann man diesen Punkt überspringen. Im Gegensatz dazu ist ein gebrauchtes N900 der Regel nicht von allen Daten des Vorbesitzers befreit oder gar frisch geflasht. Egal! Wir schließen auch dieses N900 am PC wie unter Punkt 1 beschrieben an, wählen alle Daten und Dateien wie unter Punkt 1 und löschen sie einfach. Ein anschließendes Flashen kann nicht schaden, ist aber nicht zwingend notwendig (ich nutze zum Flashen immer die Version "RX-51_2009SE_20.2010.36-2_PR_COMBINED_MR0_ARM.bin").

3. Gesicherte Daten auf das andere N900 überspielen

Wer Punkt 2 übersprungen hat, schließt jetzt sein neues N900 wie unter Punkt 1 beschrieben am PC an. Wer von Punkt 2 kommt, lässt es angeschlossen. Nun kopieren wir alle unter Punkt 1 gesicherten Daten einfach auf das neue N900.

4. „BackupMenu“ auf dem neuen N900 installieren

Wir stellen mit dem neuen N900 eine Online-Verbindung her und installieren "BackupMenu". Das geht am einfachsten, indem im N900-Browser dieser Link geöffnet und der Katalog "Extras-Devel" eingerichtet wird. Danach den Browser schließen, den „Programm-Manager“ öffnen und auf "Herunterladen" klicken. Nun müssen wir warten, weil das N900 alle Katalogdaten zieht, das dauert ein wenig und wird je nach Firmware nicht unbedingt über Balken angezeigt. Also Ruhe bewahren! Irgendwann ploppt ein neues Fenster auf. Nun auf „Alle“ klicken, zu "BackupMenu" scrollen und installieren. Wichtig: Wer bisher den "Linux Kernel for Power User" genutzt hatte (zum Beispiel beim Übertakten mit "QCPUFreq"), installiert diesen jetzt auch noch (er liegt im selben Katalog).

5. ‚Altes’ N900-Image auf neues N900 übertragen

Wie das funktioniert, wird unter dem erstgenannten Link beschrieben. Und immer schön daran denken: "BackupMenu" startet bei einem Neustart des Handys nur, wenn die Tastatur ausgefahren ist. Und nach dem Schließen des Programms muss die Tastatur sofort eingeschoben werden!

Das N900 ist mit seinen 32 Gigabyte (GB) Festplattenspeicher hervorragend für MP3-Musik geeignet. Darüber hinaus kommt es mit AAC, WMV und sogar FLAC Audiofiles zurecht. Sogar die Unterstützung für OGG-Dateien kann nachinstalliert werden. Zusätzlich lässt sich der Speicher mit einer 32 GB SD-Karte auf 64 GB erweitern.

Die folgende Anleitung zeigt für Windows-Nutzer auf der Basis von Freeware, wie sich CDs in MP3-Dateien wandeln lassen und wie man di...

Album-Cover für N900 Media-Player unter Windows erstellen

Das N900 ist mit seinen 32 Gigabyte (GB) Festplattenspeicher hervorragend für MP3-Musik geeignet. Darüber hinaus kommt es mit AAC, WMV und sogar FLAC Audiofiles zurecht. Sogar die Unterstützung für OGG-Dateien kann nachinstalliert werden. Zusätzlich lässt sich der Speicher mit einer 32 GB SD-Karte auf 64 GB erweitern.

Die folgende Anleitung zeigt für Windows-Nutzer auf der Basis von Freeware, wie sich CDs in MP3-Dateien wandeln lassen und wie man diese Dateien mit dem Cover verknüpft (Linux-Anwender klicken hier!). Erst dann zeigt der Media-Player die Songs mit dem entsprechenden Cover an. Für Besitzer des N9 oder des Lumia sollte das eigentlich genauso funktionieren. Nur kann man in diese Geräte keine Speicherkarten einlegen.

Hinweis: Wer statt MP3 lieber auf ACC, FLAC, WMV oder OGG Files setzt, kann seine Songs ebenso wie hier beschrieben mit einem Cover verknüpfen. Nur muss dann - von WMV abgesehen - ein anderer Ripper als der hier beschriebene Audiograbber genutzt werden. Im Fall von FLAC wäre das beispielsweise Exact Audio Copy. Zum Abspielen der Media-Dateien auf dem N900 empfehle ich die Installation des Open Media Player. Er setzt auf Nokias vorinstalliertem "Media Player" auf, beschleunigt ihn und unterstützt den Portrait-Modus.

Wer seine Musik-Dateien wie hier beschrieben bearbeitet, sollte das Cover übrigens auch beim Abspielen auf dem PC sehen.

Erster Schritt: CD einlesen mit "Audiograbber 1.83"

Audiograbber ist ein alter Klassiker unter den CD-Rippern. Sein Vorteil ist die einfache Bedienung. Nach der Installation muss noch zusätzlich ein "MP3-Encoder" in den Hauptpfad von „Audiograbber“ kopiert werden (z.B.: C:\Program Files (x86)\Audiograbber). Hierfür empfiehlt sich der LAME MP3 Encoder in der zurzeit aktuellen Version 3.99.3 (bitte NICHT die "x64" Version runterladen). Lediglich die zwei Dateien "lame" und "lame_enc.dll" werden benötigt. Wenn „Audiograbber“ anschließend geöffnet wird, sieht das so aus:

An den Einstellung von „Audiograbber“ muss nicht so viel verändert werden. Zunächst klickt man oben auf "Optionen" und dann auf "Allgemeine Einstellungen", um denn richtigen "Zielordner" für die zu erstellenden MP3-Dateien auszuwählen.



Dann wieder in das Hauptfenster von „Audiograbber“ wechseln und auf den dicken Button "MP3" klicken. Folgendes Bild für die MP3-Einstellungen erscheint:



Hier muss zunächst der "Lame Encoder" ausgewählt werden, um die anderen Einstellungen vorzunehmen. Bei diesem Beispiel sind es Einstellungen für MP3-Dateien in der bestmöglichen Qualität: konstante Bitrate mit 320 kbps. Schließlich haben wir mit dem N900 ein audiophiles Highend-Handy.

Jetzt ist „Audiograbber“ konfiguriert und bereit, die erste CD zu "rippen". Dafür legen wir eine CD ein. „Audiograbber“ liest sie aus und zeigt die Songs an. Anschließend kann man bei bestehender Internetverbindung noch auf den Button "Freedb" klicken. „Audiograbber“ bezieht dann alle in der "Freedb"-Datenbank hinterlegten Daten wie Songtitel und weiteres. Das sieht dann so aus:



Im Feld "Album" wird nur der Titel des Albums hinterlegt. Damit es später im Media Player des N900 kein Durcheinander gibt, ist es von Vorteil, in dieses Feld vor dem Namen des Albums zusätzlich noch den Namen der Band einzufügen. Anschließend muss nur auf "Grabben" geklickt werden und „Audiograbber“ beginnt, die Songs der CD in MP3-Files zu wandeln.

 

Zweiter Schritt: Cover im Internet suchen

Dann sucht man das richtige Cover über Google. Alternativ kann man auch Amazon nehmen. Denn dort sind die Cover mit 300x300 dpi hinterlegt und haben jeweils eine Dateigröße von etwa 25 kb. Das reicht völlig! Das Bild bitte in dem Ordner speichern, wo „Audiograbber“ die MP3-Files abgelegt hat.

Dritter Schritt: Cover mit MP3-Dateien verknüpfen

Wir starten MP3TAG. Keine Angst, das Programm ist zwar sehr mächtig, aber um das Cover des Tonträgers mit den MP3-Dateien zu verbinden, braucht es nur wenige Klicks. Zunächst sollte über "Extras" und dann "Optionen" die deutsche Sprache eingestellt werden. Anschließend klickt man auf "Verzeichnis öffnen" (oben links das kleine Ordnersymbol mit dem grünen Haken) und wählt den Ordner mit den MP3-Dateien aus.



Nun sieht man alle MP3-Files. Die werden zunächst alle markiert und dann macht man einen Rechtsklick in dem weißen Feld unten links ...

… und wählt „Cover hinzufügen“. Sodann erscheint folgendes Bild:



Man klickt auf das Cover und bestätigt über „öffnen“. Anschließend wird einfach nur gespeichert (Diskettensymbol oben links) und das Programm geschlossen.

Vierter Schritt: Songs auf das N900 verschieben

Das N900 muss nun über das USB-Kabel am Computer angeschlossen werden und zwar per „Massenspeichermodus“, um den Ordner mit den MP3-Songs auf das Handy zu kopieren. Der beste Ort ist sicherlich der Ordner „Musik“. Das Handy nun wieder am Computer abmelden und einen Moment liegen lassen. Denn jetzt rechnet das N900 ein wenig, weil es die frisch aufgespielten Songs indiziert (unter Conky nach „tracker-indexer“ schauen). Je nach Menge der frisch kopierten MP3-Dateien kann das etwas dauern. Anschließend öffnet man den Open Media Player und wartet kurz, bis unter dem Button „Musik“ die Anzahl der insgesamt auf dem Handy gefundenen Songs auftaucht (bei mir zurzeit 4.229!). Jetzt muss nur noch auf „Musik“ geklickt werden und – voilà – schon sieht man all die schönen großen Plattencover, zumindest dann, wenn die Ansichts-Einstellung „Alben“ aktiv ist.



Nun einfach das Album auswählen, das man hören möchte und im nächsten Fenster den entsprechenden Song auswählen. Dann sieht man das:



Eventueller fünfter Schritt: Musik neu indizieren

Für den Fall, dass das N900 Probleme mit dem Musik-Index macht (wenn also plötzlich ganze Alben im Media Player nicht mehr auftauchen), kann man den gesamten Index löschen, indem im Terminal

tracker-processes -r

eingegeben und das Handy neu gestartet wird. Dann wird alles neu indiziert, was je nach Menge der MP3-Files etwas dauern kann.

Und wer einen Song von der Band "Apollo Ra" hören will, die ich hier beispielhaft gerippt habe, muss einfach nur klicken.

 
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Aktuelle maemo News

Anfang Januar 2013 hatte sich Nokia aus der Seite Maemo.org und den Repositories ausgeklinkt. Nokia hat damit die letzten Verbindungungen zu seinem Linux-basierten Betriebssystem Maemo gekappt. Sowohl Maemo.org als auch die Repositories wurden nach der Sammlung finanzieller Mittel von der Community übernommen und werden von nun an durch sie verwaltet. War die Umstellung der Seite Memo.org bereits Mitte Januar 2013 abgeschlossen, bereiteten die Repositiories größere Schwierigkeiten. Seit dem Nachmitt...

Community hat Maemo.org und Repositories von Nokia übernommen

Anfang Januar 2013 hatte sich Nokia aus der Seite Maemo.org und den Repositories ausgeklinkt. Nokia hat damit die letzten Verbindungungen zu seinem Linux-basierten Betriebssystem Maemo gekappt. Sowohl Maemo.org als auch die Repositories wurden nach der Sammlung finanzieller Mittel von der Community übernommen und werden von nun an durch sie verwaltet. War die Umstellung der Seite Memo.org bereits Mitte Januar 2013 abgeschlossen, bereiteten die Repositiories größere Schwierigkeiten. Seit dem Nachmittag des 5. Februar 2013 laufen sie jedoch stabil und schnell. Somit kann nun wieder über die Repositories Software installiert werden. Die N900-Community hat damit eine solide Grundlage dafür geschaffen, das N900 auch in den nächsten Monaten und hoffentlich Jahren so wie bisher nutzen zu können.

Update : 27. Juli 2012 (letzter Absatz)

Für das N900 blieb Nokia entgegen der eigenen Firmenpolitik eine funktionierende Navigation schuldig. Glücklicherweise war ab März 2010 von Sygic das Produkt "Mobile Maps" verfügbar . Bis heute ist es die einzige funktionsfähige Navigationssoftware für das N900.

Sygic verkaufte "Mobile Maps" an N900-Besitzer mit dem Versprechen, es gäbe "kostenlose Kartenaktualisierungen". Doch schon im April 2011 stoppte Sygic z...

Abkassiert und ausgesperrt: Käufer von "Sygic Mobile Maps" sind die Dummen

Update: 27. Juli 2012 (letzter Absatz)

Für das N900 blieb Nokia entgegen der eigenen Firmenpolitik eine funktionierende Navigation schuldig. Glücklicherweise war ab März 2010 von Sygic das Produkt "Mobile Maps" verfügbar. Bis heute ist es die einzige funktionsfähige Navigationssoftware für das N900.

Sygic verkaufte "Mobile Maps" an N900-Besitzer mit dem Versprechen, es gäbe "kostenlose Kartenaktualisierungen". Doch schon im April 2011 stoppte Sygic ziemlich plötzlich den Verkauf. Sogar der Support für Maemo samt Support-History im Log-in-Bereich fiel komplett weg. Sygic hat alles gelöscht. Sygic hat auch die Möglichkeit entfernt, die "Real-Time Traffic"-Funktion für "Mobile Maps" zu (re-)aktivieren. Darüber hinaus können Maemo-Lizenzbesitzer eine Kopie ihres "Mobile Maps" nicht mehr von ihrem Sygic-Account runterladen. Der Link ist tot.

Sygic ist eine slowakische Firma in der Europäischen Union. Das EU-Recht schreibt eine zweijährige Gewährleistungspflicht vor. Diese zwei Jahre enden erst im April 2013. Daher besteht für Sygic die Pflicht, der Gewährleistung nachzukommen. Aber die Firma ist daran offenbar nicht interessiert.

Und nun wird es wirklich verrückt. Viele Maemo-Lizenzbesitzer erhielten lediglich ein Kartenupdate, andere keines. Doch Sygic versprach "free map updates". Kein oder ein Update ist weniger als das. Nach meinen Informationen gab es das letzte Kartenupdate im August 2010. Diese Karten sind inzwischen völlig veraltet. Käme nun jemand auf die Idee, ein wenig im Internet zu suchen (beispielsweise nach "Sygic Mobile Maps Europa TA-2011.03"), dann könnte er möglicherweise auf Informationen über neueres Kartenmaterial stoßen, welches unter Maemo laufen könnte. Doch in diesem Fall – und das ist das Problem – könnten eventuell einige Links auftauchen, die nicht auf Sygic-Server verweisen. Ist das die Firmenpolitik von Sygic, N900-Besitzer mit "Mobile Maps"-Lizenz nach solchen Dingen womöglich auf Servern in Togo suchen zu lassen?

In den wenigen Monaten, in denen Sygic "Mobile Maps" für Maemo supportete, erhielten Lizenzbesitzer die Information über ein freies Update (zum Beispiel auf die Version 8.1.2 im August 2010). Doch diese und andere Versionen laufen nicht absolut stabil. Sie neigen zu Abstürzen, beispielsweise beim Empfang von Emails im Hintergrund. Käme nun jemand auf die Idee, erneut ein wenig im Internet zu suchen (beispielsweise nach "Sygic Mobile Maps 10 Maemo N900 V 8.2.4"), dann könnte er möglicherweise auf Informationen über eine neuere Version stoßen. Doch in diesem Fall – und das ist wieder das Problem – könnten eventuell einige Links auftauchen, die nicht auf Sygic-Server verweisen. Ist das die Firmenpolitik von Sygic, N900-Besitzer mit "Mobile Maps"-Lizenz nach solchen Dingen womöglich auf Servern in Togo suchen zu lassen?

Nun zur "Real-Time Traffic"-Funktion: Besitzer einer Maemo-Lizenz können diese Funktion nicht mehr (re-)aktivieren. Denn Sygic hat jedes Interesse an seinen Maemo-Kunden verloren und schmeißt stattdessen offenbar lieber Geld aus dem Fenster. Es gibt aber eine Hintertür: Besitzer einer Maemo-Lizenz können "Real-Time Traffic" einfach für eine andere Plattform kaufen. Da Sygic inzwischen auch Bada abgeschossen hat, böte sich hier vielleicht noch Android an. Ist das die ignorante Firmenpolitik von Sygic, N900-Besitzer mit "Mobile Maps"-Lizenz solche Umwege ausprobieren zu lassen?

Alles in Allem erweckt das Vorgehen von Sygic den Anschein unlauterer Geschäftsmethoden. Frei nach dem Motto ‚rumprogrammieren und abkassieren’ werden Versprechen gebrochen, Kunden noch vor dem Ablauf der gesetzlichen Gewährleistungspflicht regelrecht aus dem Support geworfen und mit völlig veralteten Karten alleingelassen. Seriöse Geschäftspolitik sieht anders aus. Und das bei einem Programm, welches immerhin bis zu 59 Euro gekostet hat. So kann man sich einen Ruf wirklich selbst ruinieren. Denn dieses Vorgehen schreckt potenzielle Kunden anderer Plattformen ab. Maemo-Kunden von Sygic sei daher angeraten, auch eine Beschwerde über das Europäische Verbraucherschutzzentrum einzureichen. Hier hilft schließlich nur Druck.

Abschließend möchte ich klarstellen, dass es in diesem Artikel nicht um Hinweise geht, wie man illegal an eine N900-Version von "Sygic Mobile Maps" kommt. Es geht ausschließlich um die Situation derjenigen, die eine Maemo-Lizenz von "Sygic Mobile Maps" besitzen.

Update: Es heißt, dass man die Version 8.2.4 besser nicht ausprobieren sollte, sie läuft extrem langsam und benötigt viel Zeit für einen GPS-Fix. Die Wahl sollte daher auf die Version 8.1.6 fallen.

Heute wurde mal wieder ein CSSU Update veröffentlicht und ist als Update in den Repositorys verfügbar.

 

Die Changes sind auf folgender Seite ganz unten nachzulesen:

http://wiki.maemo.org/Community_SSU/Changelog#PR_1.3.3.7-10.8

Seither läuft mal wieder alles noch ein Stück runder als zuvor!

Ich denke es ist ein Tag der Freude in dieser Hinsicht. Lasst uns auf weitere CSSU Updates und Features hoffen!

CSSU Update

Heute wurde mal wieder ein CSSU Update veröffentlicht und ist als Update in den Repositorys verfügbar.

 

Die Changes sind auf folgender Seite ganz unten nachzulesen:

http://wiki.maemo.org/Community_SSU/Changelog#PR_1.3.3.7-10.8

Seither läuft mal wieder alles noch ein Stück runder als zuvor!

Ich denke es ist ein Tag der Freude in dieser Hinsicht. Lasst uns auf weitere CSSU Updates und Features hoffen!

Sygic stößt N900-Kunden vor den Kopf

„Sygic has over 1.000.000 users worldwide” – so wirbt der slowakische Navigationssoftwarehersteller auf seiner Homepage. Daher war die Freude groß, als Sygic sein „Mobile Maps” im März 2010 für das N900 auf den Markt brachte. Schließlich wurde das Gerät dadurch deutlich aufgewertet. Denn Nokia war entgegen der eigenen Firmenpolitik eine sprachgeführte Navigation schuldig geblieben. Trotzdem ist es um die N900-B...

Sygic stößt N900-Kunden vor den Kopf

Sygic stößt N900-Kunden vor den Kopf

„Sygic has over 1.000.000 users worldwide” – so wirbt der slowakische Navigationssoftwarehersteller auf seiner Homepage. Daher war die Freude groß, als Sygic sein „Mobile Maps” im März 2010 für das N900 auf den Markt brachte. Schließlich wurde das Gerät dadurch deutlich aufgewertet. Denn Nokia war entgegen der eigenen Firmenpolitik eine sprachgeführte Navigation schuldig geblieben. Trotzdem ist es um die N900-Besitzer mit „Sygic Mobile Maps”-Lizenz schlecht bestellt. Denn die Slowaken haben Vertrieb und Support für das N900 in der ersten Hälfte des Jahres 2011 eingestellt. Und zwar komplett. Sogar für registrierte Kunden wurde im Login-Bereich der Support vollständig entfernt.

Beworben wurde das auf dem N900 gelegentlich zum Absturz neigende „Sygic Mobile Maps” mit „free map updates“. Dem kam Sygic offenbar nur einmal im Herbst 2010 nach. Von „free map updateS“ kann also keine Rede sein. Schlimmer noch: Für das N900 können “Real-Time Traffic”-Jahreslizenzen nicht mehr erworben werden. Eine wichtige Funktion der Navigation ist damit deaktiviert. Sygic teilte Anfang Dezember 2011 auf Nachfrage mit, man solle „bitte zur Kenntnis nehmen, dass ‚Real-Time Traffic’ für Maemo nicht mehr verfügbar ist“. Als Begründung wurde nachgeschoben, dass „Maemo-Betriebssystem“ werde „nicht länger unterstützt“. Sogar Nokia hätte den Support angeblich eingestellt. Hier irrt Sygic jedoch gewaltig, denn wenige Tage vorher gab es von Nokia ein Firmware-Update.

Nach EU-Recht müssen Hersteller für ihre Produkte mindestens zwei Jahre Gewährleistung bieten. Diese zwei Jahre enden im Fall von „Sygic Mobile Maps” beim N900 frühestens im März 2012. Und dann auch nur bei denjenigen, die das Produkt bereits im März 2010 erworben haben. Bis zu 59 Euro waren dafür immerhin fällig. Für alle anderen endet die Gewährleistungsphase erst viel später. Nach EU-Recht müsste Sygic den Support für N900-Lizenzbesitzer daher bis ins Jahr 2013 hinein zwingend gewährleisten. Noch schlimmer: Wer seine Lizenz Ende 2010 oder danach erworben hat, bekommt also überhaupt kein neues Kartenmaterial mehr und konnte eigentlich nur wenige Wochen den Support in Anspruch nehmen. Seriöse Geschäftpolitik sieht eigentlich anders aus. Abgesehen davon sollte ein Hersteller auch losgelöst von den klaren Vorgaben des EU-Rechts Interesse daran haben, Kunden zu supporten. Dazu gehört unzweifelhaft, den Produktversprechungen von „free map updates“ nachzukommen, den Support offenzuhalten und “Real-Time Traffic” anzubieten.

Warum Sygic seine N900-Kunden quasi vor Tür gesetzt hat, bleibt unklar. Vielleicht wurden zu wenige Lizenzen verkauft, vielleicht war der Support zu aufwendig. Vielleicht haben rechtswidrige Patches das Geschäft versaut. Dafür können aber die ehrlichen Kunden nichts. Umso verwirrender ist, dass Sygic sogar noch den „Mobile Maps”-Nachfolger „Aura“ für das N900 programmiert, jedoch nie auf den Markt gebracht hat. Warum Sygic letztlich sogar Geld aus dem Fenster wirft und den Lizenzverkauf von “Real-Time Traffic” für das N900 verweigert, ist überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Nachvollziehbar ist hingegen, wenn Sygic durch solche Geschäftspraktiken seinen eigentlich guten Ruf gefährdet. Fragen, die vor einer Woche an das „Sygic Public Relations Team“ geschickt wurden, blieben unbeantwortet.

Zumindest für “Real-Time Traffic” gibt es eine einfache Lösung, jedoch ohne Gewähr. Wer sich bei Sygic einloggt und “Real-Time Traffic” für das Betriebssystem „Bada“ erwirbt, sollte diesen Dienst auf dem N900 wieder für ein Jahr nutzen können. Zumindest bei mir funktioniert das.

Wer ansonsten die gelegentlichen Abstürze von „Sygic Mobile Maps” auf dem N900 unterbinden möchte, kann hier schauen: http://opensmartpad.org/forum/howtos/31144-kleine-shortcut-frage-fuer-email-einstellung-wer-kann-es.html#31144

Ebenso lassen sich „Sygic Mobile Maps”-Lizenzen weiterhin auf ein anderes N900 übertragen: http://opensmartpad.org/maemo/howtos/item/3609-sygic-mobile-maps-auf-dem-n900-reaktivieren.html

Nokia hat heute, ungefähr ein Jahr nach dem PR1.3 Update, ein unerwartetes Firmware Update für das Nokia N900 herausgebracht.
Momentan gibt es noch kaum Informationen zum Update, dies ist mittlerweile bekannt:
- Versions Nr. 21.2011.38-1
- Das Update ist 191MB groß
- Verbesserte Funktion und Leistung
- Aktualisierte Programme
- Verbesserte Stabilität

Folgende Programmpakete wurden aktualisiert:
- Maemo 5 (21.2011.38-1)
- maemosec-certman-applet (0.1.4+0m5)
- libmaemosec-certman-applet (0.1.4+0m5)
- libmaem...
Firmware Update Nokia N900 - 21.2011.38-1
Nokia hat heute, ungefähr ein Jahr nach dem PR1.3 Update, ein unerwartetes Firmware Update für das Nokia N900 herausgebracht.
Momentan gibt es noch kaum Informationen zum Update, dies ist mittlerweile bekannt:
- Versions Nr. 21.2011.38-1
- Das Update ist 191MB groß
- Verbesserte Funktion und Leistung
- Aktualisierte Programme
- Verbesserte Stabilität

Folgende Programmpakete wurden aktualisiert:
- Maemo 5 (21.2011.38-1)
- maemosec-certman-applet (0.1.4+0m5)
- libmaemosec-certman-applet (0.1.4+0m5)
- libmaemosec-certman0 (0.2.0+0m5)
- maemosec-certman-common-ca (0.2.0+0m5)
- libmaemosec0 (0.2.0+0m5)
- maemosec-certman-tools (0.2.0+0m5)

Sobald ein Changelog erscheint, wird er hier natürlich folgen.
Ob es das Sicherheits Update ist oder ein richtiges Update ist, ist noch nicht bekannt. Das Update ist aber 191MB groß, meiner Meinung nach  zu groß, um nur ein paar Sicherheitslücken zu schließen.
Bei mir hat der Programmmanager das Update nicht angezeigt, wahrscheinlich weil ich einige Programmkataloge gelöscht hatte, die ich nicht löschen durfte, oder das CSSU hat ein Firmware Update blockiert.
Somit habe ich das Update über die Nokia Suite installiert.

Hier gehts zum - Forenthread
Free-MG hat seinem N900 mal einen neuen Anstrich verpasst. Schaut echt geil aus !
Hier gehts zum passenden Forenthread .
http://meego.de/forum/profil/userid-2205.htmlF
Nokia N900 lackiert
Free-MG hat seinem N900 mal einen neuen Anstrich verpasst. Schaut echt geil aus !
Hier gehts zum passenden Forenthread.
http://meego.de/forum/profil/userid-2205.htmlF
 
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Aktuelle maemo Apps

Nach längerer Zeit gibt es nun wieder eine neue App fürs N900. Cellnet-info von Arno Dekker zeigt 3G-Infos an (siehe dazu meine Screenshots).

Cellnet-info ist kostenlos und wurde gestern dem Programmkatalog "extras devel" hinzugefügt.

 

 

Shows information about cellular network.

[N900] Cellnet-info

Nach längerer Zeit gibt es nun wieder eine neue App fürs N900. Cellnet-info von Arno Dekker zeigt 3G-Infos an (siehe dazu meine Screenshots).

Cellnet-info ist kostenlos und wurde gestern dem Programmkatalog "extras devel" hinzugefügt.

 

 

Shows information about cellular network.

Mediainfo-GUI von Arno Dekker stellt eine Benutzeroberfläche für die Terminalanwendung Mediainfo zur Verfügung.

Mediainfo und Mediainfo-GUI findet ihr seit gestern im Programmkatalog "extras devel". Die Anwendungen sind kostenlos .

Mit der Installation von Mediainfo-GUI wird Mediainfo automatisch mitinstalliert.

Mediainfo-GUI zeigt euch eine Fülle an Informationen zu Video-, Audio- und Bilddateien. Meine in der Bildergalerie zusammengefassten Screenshots veranschaulichen die Informationen zu lediglich zwei Dateie...

[N900] Mediainfo-GUI

Mediainfo-GUI von Arno Dekker stellt eine Benutzeroberfläche für die Terminalanwendung Mediainfo zur Verfügung.

Mediainfo und Mediainfo-GUI findet ihr seit gestern im Programmkatalog "extras devel". Die Anwendungen sind kostenlos.

Mit der Installation von Mediainfo-GUI wird Mediainfo automatisch mitinstalliert.

Mediainfo-GUI zeigt euch eine Fülle an Informationen zu Video-, Audio- und Bilddateien. Meine in der Bildergalerie zusammengefassten Screenshots veranschaulichen die Informationen zu lediglich zwei Dateien, d.h. zu einer Audio- und zu einer Videodatei. Die von mir gewählte Einstellung zeigt die Informationen im erweiterten Modus.

 

 

MediaInfo supplies technical and tag information about video/audio/image files.

Graphical User interface for mediainfo.

Hamster Filer von Grzegorz Gidel ist ein neuer Dateimanager fürs N900.

Die kostenlose App könnt ihr seit vier Tagen im Programmkatalog "extras devel" finden.

Hamster Filer bei talk.maemo.org


A FileBox-inspired file manager

[N900] Hamster Filer

Hamster Filer von Grzegorz Gidel ist ein neuer Dateimanager fürs N900.

Die kostenlose App könnt ihr seit vier Tagen im Programmkatalog "extras devel" finden.

Hamster Filer bei talk.maemo.org


A FileBox-inspired file manager

Wer immer schon mal nach Herzenslust auf sein N900 einschlagen wollte, der kann das jetzt bedenkenlos tun, und zwar mit der App Drummer von Skyler Lehmkuhl . Die App bietet sechs Schlagzeuginstrumente, die bei Berührung die erwarteten Töne von sich geben, die auch aufgenommen und über die App abgespielt werden können. Die kostenlose App wurde kürzlich in den Programmkatalog "extras devel" aufgenommen.

Play the drums

[N900] Drummer

Wer immer schon mal nach Herzenslust auf sein N900 einschlagen wollte, der kann das jetzt bedenkenlos tun, und zwar mit der App Drummer von Skyler Lehmkuhl. Die App bietet sechs Schlagzeuginstrumente, die bei Berührung die erwarteten Töne von sich geben, die auch aufgenommen und über die App abgespielt werden können. Die kostenlose App wurde kürzlich in den Programmkatalog "extras devel" aufgenommen.

Play the drums

Task Poach von Joshua ist ein Aufgabenmanager. Die App wurde vor zwei Tagen dem Programmkatalog "extras devel" hinzugefügt.

Nach einem Update steht nun auch eine ausführliche Anleitung (Task Poach Help) in englischer Sprache zur Verfügung.

Anders als üblich habe ich diese App bisher noch nicht getestet.

Task Poach bei talk.maemo.org

 

 

Task Poach aims to be compatible with Task Coach files for keeping track of tasks and todo lists. It has only a small subset of Task Coach's functionality, and is in no way...

[N900] Task Poach

Task Poach von Joshua ist ein Aufgabenmanager. Die App wurde vor zwei Tagen dem Programmkatalog "extras devel" hinzugefügt.

Nach einem Update steht nun auch eine ausführliche Anleitung (Task Poach Help) in englischer Sprache zur Verfügung.

Anders als üblich habe ich diese App bisher noch nicht getestet.

Task Poach bei talk.maemo.org

 

 

Task Poach aims to be compatible with Task Coach files for keeping track of tasks and todo lists. It has only a small subset of Task Coach's functionality, and is in no way developed or support by the same fine developers.

Task Poach is a todo or task manager type app that supports hierarchical todo lists with categories. The goal is to be able to use the same task file on a desktop computer as on the n900.

It is written for the Maemo.org Coding Competition 2012 with a short time frame, so only includes a limited number of the features of Task Coach.

Go Transport von Mark Rankilor ist eine Art Verkehrsplaner für London. Für diejenigen, denen London nicht so vertraut wie ihre Heimatstadt ist, kann Go Transport eine wertvolle Hilfe sein, wenn sie in London von A nach B wollen. Einzugeben sind Datum und Uhrzeit nur dann, wenn diese von den aktuellen Daten abweichen. A und B können wie folgt bestimmt werden:

- Station or Stop - Postcode - Address - Place of Interest - Here

Go Transport ist kostenlos und wurde gestern dem Programmkatalog "extras devel" hin...

[N900] Go Transport

Go Transport von Mark Rankilor ist eine Art Verkehrsplaner für London. Für diejenigen, denen London nicht so vertraut wie ihre Heimatstadt ist, kann Go Transport eine wertvolle Hilfe sein, wenn sie in London von A nach B wollen. Einzugeben sind Datum und Uhrzeit nur dann, wenn diese von den aktuellen Daten abweichen. A und B können wie folgt bestimmt werden:

- Station or Stop - Postcode - Address - Place of Interest - Here

Go Transport ist kostenlos und wurde gestern dem Programmkatalog "extras devel" hinzugefügt.

 

 

London journey planner

A simple journey planner for London.
Homepage: http://github.com/reodge/journeyplanner

 
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Aktuelle maemo Geräte
Das Nokia N900 setzt auf das Linux-Betriebssystem Maemo 5 und zählt zu den leistungsfähigsten seiner Klasse. Umfangreich ausgestattet mit vielen Anwendungen, Schnittstellen und Multimedia-Gimmicks wie dem Touchscreen, WLAN, HSDPA und seitlich ausziehbarer QWERTZ-Tastatur lässt es keine Wünsche offen. Für gelungene Bilder auch unterwegs sorgt die integrierte 5 Megapixel-Autofokus-Kamera mit Optik von Carl Zeiss und zwei LED-Blitzlichtern. Die 32 GByte interner Speicher bieten hierbei genüg...
Das Nokia N900 eine Produktbeschreibung
Das Nokia N900 setzt auf das Linux-Betriebssystem Maemo 5 und zählt zu den leistungsfähigsten seiner Klasse. Umfangreich ausgestattet mit vielen Anwendungen, Schnittstellen und Multimedia-Gimmicks wie dem Touchscreen, WLAN, HSDPA und seitlich ausziehbarer QWERTZ-Tastatur lässt es keine Wünsche offen. Für gelungene Bilder auch unterwegs sorgt die integrierte 5 Megapixel-Autofokus-Kamera mit Optik von Carl Zeiss und zwei LED-Blitzlichtern. Die 32 GByte interner Speicher bieten hierbei genügend Platz für Schnappschüsse.